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Aschermittwoch

Aschermittwoch
Neu beginnen
besinnen
in mich gehen
in die Tiefe, nicht in die Breite
mich besser kennenlernen
die Schatten sehen, die mich begleiten
die Schmerzen des Bedauerns
die Unruhe meiner Schuld
die Sorgen um die Welt

Aschermittwoch
Zeit der Umkehr
Zeit des Einkehrens in mich
verzichten
auf Süsses, Konsum, Fernsehen, böse Worte und Lügen, mich selbst anlügen-
um Raum zu geben
dem Neuen, dem Überraschenden, dem Unerwarteten
und Dem, der da immer wieder in meinem Herzen wohnen möchte,
mich lieben möchte
mir zeigen möchte,
ich bin geliebt, so wie ich bin
in meiner ganzen «Kaputtheit»

Uns selbst anzunehmen
ist die grösste Tat unseres Lebens. (Karl Rahner)

Aschermittwoch
Ich klage
Ich klage die Welt an
mich selbst an
Es ist ein grosses Glück:
Denn ich bin –
wir sind schuldfähig
Ich kann Verantwortung übernehmen für mein Handeln
Ich kann mein Handeln reflektieren
Ich kann bedauern, bereuen und mich ändern
Gott sei Dank

Und wenn Karfreitag war,
kommt Ostern

Manuela Andolina

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