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2. Adventssonntag

Standortbestimmung    

Die zeitlos gültigen Verheissungen des Advent
wollen Blicke öffnen und Ohren schärfen
für Gottes verschwiegene Nähe in allem.

Die vertrauten Gestalten des Advent
wollen trösten und ermutigen, mahnen und
anregen, entschieden Farbe zu bekennen.

Die warnenden Hinweise des Advent
wollen verunsichern und herausreissen
aus dem Schlaf der Selbstgerechtigkeit.

Die eindringlichen Flehrufe des Advent
wollen den Ernst der Lage und die
eigene Verantwortung vor Augen stellen.

Die unbequemen Botschaften des Advent
wollen zur Umkehr und Versöhnung
in gelebter Solidarität verhelfen.

Die kritischen Töne des Advent
wollen herauslocken aus der satten Trägheit
um echte Begeisterung zu wecken.
(von Paul Weismantel)

Eingereicht von Br. Christoph-Maria Hörtner

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