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1. Dezember 2021

Endlich sind sie da – die von Kindern lang ersehnten Adventskalender.
«Heute darfst du das 1. Türchen öffnen»!
Die Kalender sind mal liebevoll gebastelt, mal gekauft, mal mit Legofigürchen oder Schokolade bestückt. Ganz dem individuellen Geschmack angepasst. Die kleinen Geschenke sollen den Kindern die Wartezeit auf das grosse Fest der Liebe verkürzen. Beobachtet man ein Kind beim Öffnen des Türchens fällt die Neugierde auf, welche seine Augen richtig zum Strahlen bringen. Für diesen einen Moment lassen die Kinder alles stehen und liegen und tauchen einen Augenblick ganz in ihre eigene Welt ein. Diesen Moment lassen sie sich von Nichts und niemandem nehmen.
Liebe Leser, liebe Leserin, wenn Sie wünschen dürften, was würde sich bei Ihnen heute hinter dem Adventstürchen befinden? Was wäre es, worin Sie sich für einen Moment in Staunen und Freude verlieren könnten? Was würde bei Ihnen so ein «Weihnachtsgefühl» auslösen? Ein langes Telefonat mit einer guten Freundin vielleicht? Ein entspannendes Bad und ein Glas Rotwein? Ohne Zeitdruck durch das Oberdorf schlendern und die Weihnachtsbeleuchtung auf sich wirken lassen?

Ich wünsche Ihnen gerade in dieser momentan schwierigeren Situation die Zeit, um sich selbst jeden Tag ein persönliches Adventstürchen schenken zu können. Einen kurzen Moment nur, um zu staunen, sich zu verlieren und bewusst den Augenblick zu geniessen. Einen Moment, um fast kindlich dieses erwärmende “Weihnachtsgefühl” zu spüren, denn: Das Licht der Welt wurde für uns alle geboren aus der puren Liebe Gottes zu uns Menschenkindern.

Patrizia Meleleo

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