19. Dezember

Die Türen in den Einkaufsläden darf man nur tröpfchenweise passieren. Zu Ihrer Haustüre haben nur Sie einen Schlüssel. Die Türe zu unserer Kirche öffnet sich automatisch. Auf die Adventstürchen freuen wir uns ganz besonders aber viele Türen bleiben auch eisern verschlossen oder wir haben das Gefühl, eine Türe wird uns vor der Nase zugeschlagen.
Doch, sollten Türen nicht auch eine Einladung sein, um einzutreten und Freude zu bringen? Gerade jetzt? Ich meine die Türe zu Ihrem Herzen. Die wertvollste Türe, die es gibt. Öffnen Sie sie, nur einen kleinen Spalt.
Es braucht vielleicht etwas Mut. Vielleicht klopft auch nur etwas scheinbar Unscheinbares an. Vielleicht nur ein Sonnenstrahl, der Sie wärmen möchte. Vielleicht eine Kerzenflamme, die Ihnen Geborgenheit schenkt. Vielleicht ein Mensch, der Ihnen aus Freundlichkeit die Tramtüre aufhält. Vielleicht eine Verkäuferin, die Ihnen ein Lächeln schenkt.
Vielleicht die Beleuchtung an der Bahnhofstrasse, die Sie einen Moment staunen lässt. Selbst Momente der Stille können Balsam für ein Herz sein. Ich wünsche Ihnen ein offenes Herz, um im Alltag all die kleinen Momente zu erkennen und aufzunehmen, die Ihr Herz jeden Tag etwas erhellen. Denn aus dem Herzen entspringt die Liebe. Gottes Liebe. Gottes Liebe die uns den Sohn in die Welt geschickt hat. So sehr liebt Gott die Menschen und so sehr liebt Gott auch Sie. Lassen wir Gottes Liebe in unser Herz.

Link zum Lied «Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit.» von Peter Hofmann:

Patrizia Meleleo, Katechetin und Heimseelsorgerin

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