Göttliche Anweisungen zur Hygiene

Seit einigen Monaten wissen wir nur zu genau, wie wichtig Hygienemasken, Desinfektionsmittel, Händewaschen und Abstand sind. Das Bundesamt für Gesundheit hat uns verschiedene Anweisungen zur Hygiene und zum Umgang mit der Corona-Pandemie ans Herz gelegt. Was viele kaum vermuten: In der Bibel gibt Gott Anweisungen zur Hygiene. Wenn wir unsere Corona-Situation in Betracht ziehen, waren diese göttlichen Anweisungen ihrer Zeit weit voraus.

Alles begann mit dem berühmten Auszug aus Ägypten. Vor ungefähr 3’500 Jahren wurde das Volk Israel in Ägypten unterdrückt. In der Situation der Unterdrückung berief Gott Moses, der Israel aus Ägypten herausführen und damit befreien sollte (vgl. Ex 2,23-4,17). Bevor Gott die Israeliten befreien wollte, verhiess er ihnen: «Alle Krankheiten wird der Herr von dir ablenken.» (Dtn 7,15a) In diesem Sinne gab Gott dem Volk Israel ein Schutzkonzept. Das Buch Levitikus hält diese göttlichen Hygienemassnahmen fest:

  1. Wasche dich und deine Kleider; reinige deine Umgebung (vgl. Lev 15,4-27): In Levitikus, der Gesetzessammlung des Volkes Israel, wird den Israelitinnen und Israeliten die Reinigung bzw. das Waschen auferlegt. Heute würden wir sagen: Die Gegenstände und Umgebung sollen desinfiziert werden, der Körper, besonders die Hände, und die Kleider müssen gründlich gewaschen werden. Die Menschen müssen die allgemeine Hygiene beachten.
  • Angesteckte Personen gehen für eine gewisse Zeit in Quarantäne (vg. Lev 14,8f): Wenn die Ansteckung mit einer Krankheit vermutet wird, wurden die Personen für eine gewisse Zeit von anderen getrennt. Nach der Genesung mussten sich die Personen und ihre Kleider waschen. «Nachdem er seine Kleider gewaschen und seinen Körper in Wasser gebadet hat, ist er rein.» (Lev 14,9b)
  • Wer infizierte Gegenstände oder Personen berührt, kommt in Quarantäne (vgl. Lev 5,1f): Die Berührung mit unreinen Sachen, Personen oder Leichen bedeutete für die Israeliten automatisch Quarantäne. Spannenderweise galt diese Massnahme auch für die Sünder. Sie sollen dann von den Priestern die Sühnemassnahmen befolgen. «Aaron und seine Söhne sollen kommen und jedem von ihnen anweisen, was er zu tun und zu tragen hat.» (Num 4,19b).

Während die Völker in der Umgebung an verschiedenen Erkrankungen, verunreinigten Nahrungsmittel und zum Teil auch durch falsche medizinische Behandlungen litten, kam den Israeliten die göttliche Hygieneanweisung aus Gottes Gesetz zugute. Weil sie sich an dieses Schutzkonzept hielten, blieben sie entsprechend gesund. So mögen die Schutzmassnahmen gegen die Corona-Pandemie uns daran erinnern, wie sehr Gott sich für unseren Alltag sorgt: Er will unser Leben schützen. Wenn es sein muss durch Desinfektionsmittel, Mundschutz und Händewaschen. Ein etwas anderes Schutzkonzept hat uns Gott in seinem geliebten Sohn gesandt. In Jesus finden wir nämlich das Leben in Fülle, die wahre Gesundheit und das ewige Heil.

Vikar Mike Qerkini

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